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Anfang April 2001 ist mir dieses wunderschöne Gefährt zugelaufen: Ein Fiat 2300 S Coupé Baujahr 1967, in einem, naja, nennen wir es “sehr originalen” Zustand. Hier die ersten Bilder.
Das war in den Sechzigern das absolute Topmodell von Fiat.
Preise 1966/67:
Fiat 500F Luxus: 3390 DM
Fiat 1500 C (Mittelklasse-Limousine): 6990 DM
850 Spider mit Drehzahlmesser: 7400 DM
Fiat 2300 S Coupe: 19970 DM!
Inzwischen habe ich das Getriebeöl abgelassen, mitgekommen ist eine abgerissene Schraube, wahrscheinlich von einer Schaltgabel. Erste Anzeichen von Verzweiflung…

 Die Serie II auf dem Lackiergestell
Im Jahr 2001 ist die Serie II auf dem Weg zum Lackierer. Das Gestell zum Transport wollte ich etwas höher machen, damit der Lackierer schön an den Boden rankommt, aber ich habe es wohl etwas übertrieben… Naja, 20 cm sind schnell weggeflext. Wenn ich nur wüsste, welche Farbe das Autochen bekommen soll…
Die Favoriten sind Rot und Dunkelgrün. Eine ganz heiße Alternative wäre das ebenfalls originale Giftgrün, siehe unten:
 Giftgrün? Verde Chiaro!
 Alles so schön bunt hier
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 So stand er bei eBay drin.
Die Serie I habe ich wie so vieles meinem Freund Stephan zu verdanken, der mir Anfang November 2000 eine Mail schickte, dass bei eBay ein Spider zu verkaufen sei – und auch noch in Tettnang, etwa 15 km entfernt. Den musste ich mir natürlich anschauen und schnell war er gekauft. Hier die ersten Bilder.
Im November 2000 hat mich der Oldtimervirus wieder voll in seine Hand bekommen. Der “Ansteckungsherd” ist nebenstehendes “Schätzle”: Ein 850 Spider erste Serie, Baujahr 1967 und in einem hervorragenden Zustand. Ich habe inzwischen die Sitze neu bezogen und Motor und Getriebe neu abgedichtet bzw. optisch hergerichtet. Auch sonst gab’s einige Kleinigkeiten zu richten, aber jetzt ist er so gut wie fertig – soweit man das von einem 33 Jahre alten Auto behaupten kann.
 KAUF MICH - schaut er nicht genau so?
Macht auch neben der barchetta eine gute Figur, oder?
Auf dem Foto sieht man auch, dass die Farben des Spiders und der barchetta praktisch exakt gleich sind. Wie der Fachmann an der Innenausstattung sieht, war er ursprünglich weiß.
Mehr über Fiat 850 Spider – Endlich einer, der läuft.

 Werkstattidyll - leicht eingestaubt.
Eine lange Durststrecke kam mit der Selbständigkeit, erst in Mai 1997 kam der 850 an den Bodensee, vorher mußte er fast ein dreiviertel Jahr lang allein in Mannheim bleiben.
Inzwischen wohnt der 850er in einem ehemaligen Kuhstall in einem Friedrichshafener Vorort.
Leider ging es dann auch hier nicht mehr so schnell, da die Firma doch einiges an Zeit und Schwung verbrauchte. Erst mit dem Kauf der Serie I ging es richtig mit Drive weiter.
 Ich hatte gewettet, dass im Jahr 2000 der Motor...
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 Die Mannheimer Halle
Eine Halle in Mannheim – wo ich zwischen 1993 und 1996 wohnte – mußte her, und der Lack mußte runter. Direkt am Friedhof fand sich eine idyllische Werkstatt, in der das Auto Turnübungen machen mußte.
Den Lack entfernte ich mit der Heißluftpistole und einem Steckbeitel. Eine üble Schinderei, aber meiner Meinung nach die schonendste Möglichkeit. Ich musste dann nur noch schnell mit einer feinen Drahtbürste drübergehen, um die letzten Reste runterzuholen. Die freigelegten Bereiche der Karosserie wurde dann mit verschiedenen Sprühdosen wieder dünn lackiert, um in der langen Restaurationszeit Flugrost zu verhindern.
 Und nach links...
 ... dann glänzt der Bauch ordentlich
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 Auf dem Hänger
Ende 1994 rief mich mein Freund Stephan an und sagte mir, dass in Bonn eine gute Karosserie zu verkaufen sei – also nix wie angerufen und hin, und für (na wie viel wohl?) 3.500 Steine abgeschleppt. Der alte 850er wurde ausgeschlachtet, die Karosserie (bzw. was davon übrig war) verschrottet.
Nachdem ich zuerst im März 1995 fertig sein wollte (Frontschaden reparieren lassen, lackieren lassen, den guten Motor vom alten Spider reinschrauben und fertigmachen), wuchs sich das ganze dann doch zu einer größeren Aktion aus.
 Das hätte man auch selektiver ausschneiden können...
Der Karosseriespengler hatte die nackte Karosserie Januar bis März im Freien stehen lassen und den eingedrückten Kotflügel großzügig herausgetrennt. Dafür hatte er sich entschlossen, an den Löchern im Fußraum gar nichts wegzuschneiden und Bleche drunter und drüber zu “brotzeln”. Also schaffte ich das arme Ding zu einem echten Fachmann (Hanns Rammensee in NU-Pfuhl) und ließ den Schaden reparieren.
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